Auf dem Weg
Abschlussfeier der Beruflichen Oberschule Obernburg 2025
Ein weiteres Mal versammeln sich zur Abiturfeier der FOSBOS Obernburg im festlich geschmückten Schulhof die 59 Absolventinnen und Absolventen sowie zahlreiche Ehrengäste, Eltern, Lehrkräfte und weitere Mitwirkende, denen der stellvertretende Schulleiter StD Esra Lang seinen großen Dank ausspricht. Die musikalische Begleitung der Projektband Unisono von OStR Josef Weiß und OStR Thomas Endres befindet sich mit ihren ausgewählten Liedern The 5th Dimension „Let the sun shine“ und Mark Forster „Auf dem Weg“ bezeichnenderweise im Einklang - nicht nur mit der sommerlichen Großwetterlage, sondern auch mit dem prägenden Bild der Veranstaltung: dem Weg.
Schulleiter OStD Alexander Eckert gratuliert den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg und ihrer bestandenen Fachabiturprüfung als Auszeichnung für ihren bewältigten Weg. Der langjährige Schulweg entlässt sie nun auf ihren noch unerforschten beruflichen Lebensweg, der neue Chancen und Herausforderungen bereithält. „An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser“, zitiert OStD Eckert den Künstler Charlie Chaplin und wünscht den jungen Menschen in einer Welt des Wandels Orientierung sowie den Mut, neue Wege zu beschreiten und selbstbewusst Entscheidungen zu treffen.
Aus Steinen, die einem im Weg liegen, etwas Neues zu gestalten, Hindernisse als Chancen zu begreifen und erfüllende Momente in der Begegnung mit Menschen zu finden – diese Ratschläge gibt der stellvertretende Landrat Günther Oettinger dem Abiturjahrgang mit auf den Weg. Er verweist auf die große Bedeutsamkeit junger, innovativer, zukunftsorientierter Menschen bei der gegenwärtigen Dynamik gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Vielfalt der Wege und die Berechtigung der Umwege wird im Anschluss von Obernburgs zweitem Bürgermeister Christopher Jany aufgegriffen.
Schritt für Schritt geht es auch für die Eltern der Fachabiturientinnen und Fachabiturienten in Herrn Hölzgens Rede zum Fachabitur. Humorvoll beschreibt der Elternbeiratsvorsitzende aus elterlicher Perspektive die Facetten der „Pädagogik am Küchentisch“: Phasen des Zuhörens, Antreibens und Mitfieberns gipfeln schlussendlich voller Stolz und Rührung im Abend der Zeugnisverleihung und auch er ermutigt die jungen Menschen zu Selbstvertrauen auf ihrem eigenen Weg.
Die Botschaft ist unisono: Mut, Neugier und Offenheit können dazu beflügeln, vertraute Wege zu verlassen, tradierte Denkmuster zu hinterfragen und Neues zu wagen.
Im Anschluss an die Ehrung der Klassen- und Jahrgangsbesten durch den Elternbeirat und Herrn Beilharz, den ersten Vorsitzenden des Fördervereins, dankt StD Esra Lang dem Förderverein, welcher durch die Finanzierung des Trinkwasserbrunnens sowie des wöchentlichen Obstkorbes in die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und Nachhaltigkeit der Schule investiert.
Die Absolventinnen Lucy Schickling und Sophie Schmitt richten am Ende der Feierlichkeiten noch humorvolle und ehrliche Worte an die Festgesellschaft. Mit Stolz blicken sie auf die bewältigten Hürden zurück und bestätigen für den Weg, der hinter ihnen liegt, was auch in den Vorreden zum Tragen kam: Nicht die Sache, sondern die Menschen standen oftmals im Fokus. Nicht das Fach lockte in den Unterricht, sondern die Lehrkraft. Glücklich und beschwingt schauen sie voller Zuversicht auf ihren zukünftigen Weg: „Wer das Fachreferat meistert, der schafft auch seine Steuererklärung!“
Cornelia Schwarz





















